Landesvorsitzender Matthias Höhn zur Entscheidung Oskar Lafontains:
"Oskar Lafontaine hat heute dem Parteivorstand mitgeteilt, aus gesundheitlichen Gründen auf dem kommenden Bundesparteitag nicht erneut als Parteivorsitzender zu kandidieren. Ich bedauere diese Entscheidung sehr, nehme sie jedoch mit hohem persönlichen Respekt zur Kenntnis.
Gerade heute gilt festzuhalten: Ohne Oskar Lafontaine hätte es die neue LINKE nicht gegeben, ohne ihn hätte DIE LINKE die Wahlerfolge der letzten Jahre nicht erzielt. Dafür ist ihm die gesamte Partei dankbar!
DIE LINKE steht mit der Entscheidung Oskar Lafontaines vor einer Zäsur. Es sind alle aufgerufen, in dieser Situation sehr verantwortungsbewusst zu agieren. Die Partei braucht nun eine neue personelle Aufstellung an der Spitze. Ich werbe dafür, sich sehr bald auf ein Team zu verständigen, das in der Lage ist,
DIE LINKE überzeugend nach außen zu vertreten und als Mannschaft integrierend in die Partei hineinzuwirken."
Magdeburg, 23. Januar 2010